G'Day Mate!

 
18März
2014

Goodbye Straya!

Tasmanien war wunderschön! Eine traumhafte Landschaft und schöne Nationalparks, in denen wir wandern waren.
Es gab sehr viele kostenlose Stellplätze, mit Toilette und teilweise Duschen, neben ein paar Nudeln, Goon und Benzin hatten wir eigentlich keine Kosten!
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Als es dann 1 Tag vor der Formel 1 für Robin und mich zurück nach Melbourne ging, entschieden wir uns die Nacht auf dem Flughafen zu verbringen, weil es dort kostenloses WLAN und Strom gab, außerdem kannte ich mich dort ja schon aus ;)
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Morgens mit dem Zug in die Stadt und endlich zur Formel1!
Hammer! Eine super Stimmung und viel Show. Vor dem Rennen gab es kleinere rennen und Flugzeug Shows von Stuntflugzeugen, einem Militärjet und einem Quants Passagierflugzeug.
Das Rennen konnte ich mir nicht zünde angucken aber, dass Rosberg gewinnt hab ich mir vorher schon gedacht ;)
Während Rosberg aufs Poduim kletterte, kletterte ich in meinen Bus nach Sydney.
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12 Stunden Später, 6uhr morgens, 1%Akku, kalt. Ich habe mich gegen eine weitere Nacht auf dem Flughafen entschieden, da ich nach 1,5 Monaten dann doch mal wieder ein Bett wollte, sowie eine warme Dusche und Strom, um meine Geräte aufzuladen. Außerdem habe ich im Hostel Jorgo und Lukas nach 5 Monaten wiedergesehen.

Und das wars dann jetzt. 5,5 Monate....
Ich habe einiges erlebt und viel gelernt. Ich habe alles gesehen,was ich sehen wollte und bin absolut zufrieden. Jetzt freue ich mich auf meine Zeit in Asien, wo ich endlich wieder "Leben" kann ohne aufs Geld zu achten, die letzten Wochen waren schon nah am Pennerleben ;-)

In 2 Stunden geht mein Flug, ich komme um 1uhr Nachts in Bangkok an, wo ich dann auch ein Guesthouse/Hotel finden muss, das wird auch nochmal interessant ;)
Und wann bin ich schon wieder Näher an Zuhause dran, die große Reise ist beendet, jetzt gibt es Urlaub vom Urlaub ;)

P.S. Ich werde meine Australienpostkarten in Thailand verschicken, da die 15 Briefmarke mich 41$ Kosten würden -.- unverschämt.

Bye Bye
04März
2014

Zusammenfassung der letzten Wochen

Von Adelaide also nach Broken Hill, das Tor zum Outback.
Die Stadt ist Vorfällen durch ihre Mienen bekannt. Sogar der Reiseführer empfiehlt einen Ausflug in das Städtchen. Es gibt einige Mienen Museen und Memorials, sowie Silverton, die einstige silvermining - City, die mittlerweile eine Geisterstadt ist. Silverton war ebenfalls Showplatz für Filme wie Mad Max und Prescilla.
Auch wird zu einem Besuch in den Skulpturenpark geraten (Fotos).

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Sobald man die Stadt nördlich verlässt, befindet man sich im Outback, und man sieht keine Strommästen oder sonstige Anzeichen jeglicher Zivilisation. Was man jedoch sieht, sind die vielen wilden Tiere wie natürlich Kängurus und Emus aber auch Ziegen, Schafe, Kühe, Pferde und sogar Kamele. Auch wenn die meisten 'Roos' tot sind, doch dazu später mehr.
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Wenn man ins Outback fährt, sollte man ausreichend Wasser und Benzin mitnehmen, für den Fall, dass man liegen bleibt... Nunja, wir sind liegengeblieben und hatten natürlich kein extra Benzin mit! Zum Glück kam wenige Minuten jemand, der uns half, wir waren auch nicht all zu weit von Broken Hill entfernt.
In Broken Hill haben wir uns mit James verabredet, der ein Jobargentur eröffnet hat, die vor allem Deutschen ermöglichen soll, Arbeit im Outback zu finden, außerdem sichert er damit der Region eine Quelle an Arbeitskräften.
Leider hat es in der Region seit langem nicht geregnet und so kam es, dass die Farmen sogar schon ihre Tiere erschießen müssten, da diese sonst qualvoll verdursteten. Wieso also Arbeitskräfte einstellen? Da wir aber schon da waren und James uns Unterkunft zur Verfügung stellte, haben wir uns auch in der Stadt selber nach Jobs umgeschaut. Dabei erfuhren wir, dass es schlecht aussieht und nicht einmal die einheimischen Jobs bekämen.
Nach fast einer Woche suchen, haben wir uns dazu entschlossen weiterzuziehen - lange an einem Ort konnten wir eh nie bleiben- . Doch wohin? Melbourne? Zu teuer. Adelaide? Zu langweilig. Warum nicht noch tiefer ins Outbak und gleich nach Alice Springs?
Wir hatten also ein Ziel, Ayers Rock(Uluru), Kings Canyon und Alice Springs. Doch wir suchten noch Mitfahrer, damit die Benzinkosten nicht so hoch werden. Wir fuhren zunächst nach Port Augusta, weil dort alle vorbeikommen die irgendwie nach/von/über Adelaide, Alice Springs oder Perth mussten, führen, kamen etc.
Auf einem Parkplatz -wir suchen unsere Stellplätze immer über eine App, die "legale" (kostenlose) Stellplätze anzeigt- trafen wir Moe und Jan aus Bayern, die zunächst nur nach Coober Pedy wollten, aber dann von uns überredet wurden, die ganze Tour zu machen.

4 Tage, 3500 km (!) und vielleicht 5 Kurven :'D
Stures geradeaus und weit und breit nichts! Ab und zu man uns ein Roadtrain (riesige LKW mit 53 Meter Länge (3 Anhänger) und einem Maximalgewicht von 132 Tonnen) entgegen. Wow !
Wegen diesen findet man auch so viele tote Tiere -vor allem Kängurus (alle 500m)- am Straßenrand. Würde ein Auto ein Känguru rammen, wäre das Känguru weitergehüpft und das Auto hätte einen Totalschaden, weshalb man auch auf keinen Fall nachts fahren sollte!
Erster Stop, Coober Pedy, die Opalstadt. Hier steht übrigens auch das Raumschiff aus dem Film "Pitchblack" . Benzinpreis ca 1,73$ (Vergleich Melbourne bzw andere Großstädte 1.40-1.50$).
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Übernachtet haben wir auf einem Rastplatz. Wir hatten zwar die Zelte aufgebaut, nachdem wir aber bei einem Schluck Goon den Sternenhimmel bewunderten plötzlich die Dingos hörten haben wir uns dazu entschieden, auf die Überdachung der Bänke und Tische zu klettern und dort zu schlafen, gute Entscheidung! Der Sternenhimmel war unglaublich, das das Rudel Dingos hatte sich die Nacht genähert und war auch an den Zelten..
Die nächsten Nächte Haben wir genau so verbracht, aber halt an anderen Orten, wir hatten ja noch ein paar tausend Kilometer zurückzulegen.
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Die erste Kreuzung bzw. Abzweigung nach 900km. Benzinpreis ca. 2,02$. Von dort aus 250km zum Kings Canyon und von dort nochmal gute 250 km zum Uluru. Sobald man kurz Rast machte, Fahrerwechsel oder für ein Foto ausstieg war man von Fliegen umzingelt! 100 um einen herum, alle wollen sie in Nase, Mund, Ohren, weshalb ich auf 100m beim Canyon schon 3 Fliegen eingeatmet und verschluckt habe...
Sonnenuntergang Uluru, top! Benzinpreis ca. 2,20$

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Am nächsten Tag nach Alice Springs um mal dort gewesen zu sein, ich fand die Stadt nicht so schön.
Rückweg. Was für eine Tour!
Andere zahlen für die Uluru und Kings Canyon Tour 355$ und der Weg nach Alice Springs ist auch nicht günstig, sodass man gute 500-600 Dollar zahlt. Nachdem wir Essen und Benzinkosten durch 4 teilten kamen wir auf 175$ pro Person ! :D

Nach der Tour sind Robin und ich von Port Augusta (Moe und Jan hatten ihr Auto dort stehen lassen) wieder runter nach Adelaide gefahren, um dort Jette und Marianne abzuholen, die mit uns über die Great Ocean Road zurück nach Melbourne kommen wollten. Über eine Facebookgruppe suchen wir immer Mitfahrer, um Benzinkosten zu teilen.

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Wir haben uns dazu entschlossen zusammen nach Tasmanien zu reisen, weil dort eine wunderschöne Natur mit vielen Nationalparks zum wandern auf uns wartet.

Robin fuhr mit dem Auto mit der Fähre vor und ich sollte mit den Mädels abends nachkommen, dummerweise haben wir so kurzfristig und hektisch gebucht, dass wir anscheinend das Datum übersehen hatten ...ein Tag früher am Flughafen.... 24 Stunden totzuschlagen .. Naja jetzt sind es noch 4..

Außerdem : am 16. März gehe ich in Melbourne zum Formel 1 Auftakt !!!
2 Tage später geht mein Flug nach Bangkok. Ich habe meinen Aufenthalt in Australien verkürzt, weil ich somit mehr Zeit für Südostasien habe. Außerdem habe ich hier ausreichend gesehen und das Geld für die letzten Wochen Unterhalt hier gebe ich dann lieber für den Flug bzw. fürs Reisen aus! Das Rückkehrdatum für den 27. bleibt!

Ich hoffe ihr hattet eine schöne Karnevalszeit, es war echt eine Qual die ganzen Fotos bei Facebook zu sehen, wenn man selber nicht da ist! Sogar schlimmer als Weihnachten ! ;)

Liebe Grüße, bis bald!
15Februar
2014

Kreuz und quer durch Australien

Nach dem Skydive ging es hoch nach Cairns, womit ich nach fast 4 Monaten endlich die Ostküste abhaken konnte!
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Da ich bis zum Flug noch ein paar Tage hatte, hab ich die Regenwaldtour durch Cape Tribulation gebucht.
In Cairns hat es jeden Tag geregnet, bis dahin hatte ich mit der Regensaison eigentlich Glück gehabt.
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Am 28. Januar ging der Flieger runter nach Melbourne! Man kommt aus dem regnerischen, schwülen Cairns in Melbourne an und bekommt erstmal nen Schlag. 40 Grad stehende, trockene Hitze. Und am nächsten Tag 25 Grad und Regen... So ging es da immer, teilweise gab es einen solchen Wetterumschwung sogar an einem Tag!
In Melbourne wollte ich eigentlich Arbeit finden, doch es stellte sich heraus, dass Melbs völlig überfüllt von Backpackern war, weil an der Ostküste ja die Regensaison begann.
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Der Superbowl (American Football Finale in den USA) war Ausnahmsweise mal nicht um 0uhr wie in Deutschland, sondern um 10Uhr morgens. Doch anstatt in die Sportsbar bin ich zum Federation Sqaure zum Public Viewing gegangen, mal was anderes, aber cool war's.
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Dort habe ich Robin kennen gelernt, der sich ein Auto gekauft hat und damit rumreist. Wir beschlossen zusammen auf Jobsuche zu gehen, da man mit dem Auto mehr Chancen hat.
In einer der vielen Facebook Backpackegruppen schrieb jemand etwas über eine Brinen-, Pflaumen-, Apfelfarm, bei der man gut Geld machen könne. Wir also hin. 200 Kilometer in den Ort Shepperton... . Wir haben ganze 2 Tage durchgehalten. Wir arbeiteten für Mustafa, der kein Wort Englisch sprach... Morgens um 6 Uhr mit dem Traktor raus und los ging das Pflücken. Wir schafften 1 Tonne in 9 Stunden, was 60$ entsprach... Das war es nicht wert.
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Es hat sich herausgestellt, dass der Typ, der den Facebookpost geschrieben hat, 500$ dafür bekommen hat.
Bereits am ersten Tag war uns klar, dass wir bei dieser Abzockerfarm nicht bleiben. Zusammen mit 2 Schwaben haben wir uns dazu entschlossen die Great Ocean Road zu machen, eine knapp 280km lange Straße an der südlichen Küste entlang. Super Entscheidung! Wir hatten einen coolen Roadtrip und die Great Ocean Road war wunderschön!
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Zurzeit bin ich mit Robin in Adelaide und wir warten aus den Anruf eines Farmers einer Vieh-,Ziegen- und Kamelfarm. Hoffentlich haben wir dieses mal mehr Glück als in Shepperton!
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Am Abend war der Parkplatz voll mit Campern!
23Januar
2014

Skydive !

Kurz und knapp: mein Fallschirmsprung in Mission Beach war der Wahnsinn !!!

Gestern habe ich mich, an einen Instructor geschnallt, aus 14.000 Fuß (4,2km?!) aus einem Flugzeug fallen lassen!

Mir fehlen immer noch die Worte :D
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21Januar
2014

Whitsundays

Nach 2 Wochen Akku aufladen in Agnes Water /Town of 1770 ging es mit dem Nachtbus 10 Stunden nach Airlie Beach. Morgens angekommen, eingecheckt, Bier gekauft und ab aufs Segelschiff! 3Tage 2 Nächte durch Whitsunday Nationalpark Gewässer. Türkises Meer, weiße Strände und prächtige Riffe.
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Die Sonne brannte und das Bier floss, als ich an Board ging. Nachdem wir den Hafen verließen, fuhren wir in eine Bucht einer kleinen Inselgruppe um dort Anker zu legen und zu übernachten. Leider war die ganze Tour das Wetter nicht ganz auf unserer Seite. Es gab ein paar Schauer und bewölkt war es auch oft -gut für meine Haut, die deshalb nicht ganz so schnell brannte ;-) - .
Als wir abends die Scheinwerfer einschalteten, wurden kleine Fische angelockt, die wiederum größere angelockt haben, ich meine ein paar Riffhaie waren auch dabei.
Nach dem Essen lernten wir uns erst einmal alle kennen und tranken noch was. (Unser Schiff war eher etwas ruhiger, wenn man so die Stories von den anderen Schiffen hört).
Am nächsten Morgen sollte es um 6.30 Uhr zum berühmten Whiteheaven Beach gehen, damit wir vor der Flut dort ankamen. Leider weigerte sich der Ankermotor den Anker einzuziehen, sodass wir fast 2 Stunden zu spät waren..

Da es aber sowieso bewölkt war waren die Erwartungen nicht so hoch.
Trotzdem war es sehr schön. Der Sand wurde von einem Unterwasservulkan und durch die Strömung die dieser verursacht ganz fein und weiß. Man konnte sich damit sogar die Zähne putzen.
Bei Ebbe sah man dann weiße Inseln und türkises Wasser, wie auf den Werbeplakaten der Reisebüros. (Googlet mal ;-)).
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Am Nachmittag, nach dem Lunch schnorchelten wir dann in einem Korallenriff mit vielen bunten Fischen, wie z.B. mit Nemo. Außerdem gab es dort einen Riesen Fisch mit dem man sogar knuddeln konnte, er wurde von der Crew Elvis genannt. Das Wetter hat auch mitgespielt und mein Unterwasservideo ist super geworden! Nach dem Schnorcheln konnten wir noch Paddleboard fahren und mit der Rutsche vom Boot ins Meer rutschen.
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Abendessen, trinken.

Am nächsten Morgen fuhren wir zu einem anderen Riff zum schnorcheln, wo ich eine Schildkröte entdeckt habe und ihr gefolgt bin.
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Nach der Tour ging abends in eine Bar wo die von den anderen Schiffen auch hingegangen sind, so als Abschluss.
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09Januar
2014

Castaway

Ich bin zurzeit in Agnes Water / Town of 1770, weil ich von vielen Leuten gehört habe, dass es hier ein gutes Hostel gibt. Und ja, das CoolBananas ist ziemlich cool :D freies WLAN , Hängematten, große Zimmer, abends günstiges und gutes Essen und coole Leute. Außerdem ist das so ziemlich der letzte Stop an dem man Surfen kann (weiter nördlich erschweren Quallen, Haie und Salzwasserkrokodile das Surfen;-) ).

Nachdem ich hier angekommen bin, hab ich erstmal meine Whitsundays Segeltour gebucht, da der nächste Termin aber leider erst 2 Wochen später war, hab ich mich dazu entschlossen, mich 3Tage auf einer Insel aussetzen zu lassen :p .

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Die Tour heißt Castaway. Man wird von einem Flieger ( 4 Sitze) auf die (halb)Insel (je nachdem ob Ebbe oder Flut ist) geflogen der Pilot macht gerne mal Scherze wie z.b. Motor aus und freier Fall. Ich durfte sogar selber fliegen. Dort ist ein Camp-> ein paar Zelte, eine Feuerstelle, Kühlboxen und ein Camping Gasherd. Außerdem gibt es Kanus und Kajaks.
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Unsere Gruppe bestand aus 8 Leuten und 1 Supervisor, dieser erklärt uns alles und ist im Notfall da.
Kaum angekommen wurden erstmal Speere gebastelt.
Später ging es dann durch die Insel, die übrigens ein Nationalpark ist, zu mehreren Buchten. Der Plan war irgendetwas essbares zu fangen, leider sind Mantarochen und Kugelfisch ungenießbar und das einzig essbare -undzwar Austern- haben einem von uns den Fuß aufgeschnitten, toller Start ...
Später sind wir dann mit dem Kanu raus und haben mit meiner Angelschnur und Köder,die ich mir vorher bei der Tankstelle geholt habe, versucht zu fischen. Und siehe da, ich habe sogar was gefangen! :D
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Der kleine wurde dann zerstückelt und an den Haken gemacht, um Größeres zu fangen, da wir nicht sicher waren er genießbar war oder nicht. Leider war der nächste Angelversuch kein Erfolg.
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Abends wurde dann gekocht, was der Pilot und Chef des ganzen,Bruce , mitgebracht hat. Eine Mahlzeit muss gegeben sein, da er sonst keine Unterstützung von der Regierung bekommt.
Lagerfeuer. Bier. Goon.


Der nächste Tag verlief ähnlich, nur dass dieses mal Delfine in unserer Bucht schwammen.
Das Wetter war bewölkt und teilweise Regen ( einer meiner ersten Regenschauer seitdem ich hier bin! Jedenfalls erinnere ich mich sonst an keinen)
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Ziemlich cool war auch das Schwimmen im Meer mitten in der Nacht, man sieht und hört die Wellen nicht, bis sie dich erwischen. Was man aber sah, war das leuchtende Plankton, sobald die Welle brach. Das Wasser war am funkeln! Wow!

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Ich habe jetzt noch 1 Woche im Cool Bananas. Ich denke ich werde noch ein Paar mal surfen und angeln gehen.
Lasst mal von euch hören, hab hier ja freies WLAN, Skype geht also auch! :)
Fotos bald auf Flickr.
06Januar
2014

Die größte Sandinsel der Welt

Ein paar Tage nach Weihnachten ging es endlich weiter Richtung Norden, und zwar nach Rainbow Beach, um dort die 4-Wheel-Driving Tour zu machen.

Fraser Island - 3 Tage 2 Nächte - Auf der ganzen Insel Fahren Autos, aber es gibt keine Straßen.
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Die Autos sind Allradmonster mit viel Power die mit teilweise 100 km/h über die Insel rasen und ich war einer der ersten Fahrer :D . Macht echt Spaß! Bei losem Sand hat man null Kontrolle und viele bleiben stecken, bei festem Sand fuhr es sich fast wie auf der Straße.
Unsere Gruppe bestand aus 3 Autos mit je 8 Leuten. Tagsüber besuchten wir Seeen, geheime Strände, Rock Pools und so weiter.
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Nachts übernachteten wir in Camps. Diese waren mit Zäunen und Elektrofeldern geschützt da es auf der Insel wilde Dingos gibt.

War echt ne super Tour und ne coole Truppe. Da wir am 31. wiederkamen haben wir alle zusammen Silvester am Strand gefeiert. Da hab ich mir halt den Captain Morgan für 38$ gegönnt ;-)
26Dezember
2013

Auf der Suche nach Weihnachtsstimmung

Weihnachten im Sommer. Aber dann direkt bei 43 Grad mitten aufm Feld mit Weihnachtslieder im Radio? Das war zwar ein paar Tage vor Weihnachten, aber es passt einfach nicht...

Zurück in Brisbane und alle tragen Weihnschtsmützen rum.
Die Kaufhäuser haben Weihnachtsdeko in den Schaufenstern (fast wie bei Kaufhof-Bonn) und in der Shoppinggasse singen Chöre und Paraden mit Tieren ziehen durch die City.
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Interessant zu sehen aber Weihnachtsgefühle kommen immer noch nicht auf..
Trotzdem haben wir uns im Hostel zu 12. zusammengefunden und ein Weihnachtsessen plus Wichteln für den 25. Organisiert.

Der 24. , gute 35 Grad, Sonne. Ich hab mir den Australia Zoo gegönnt (Bilder auf Flickr "kikuoz")
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Auf dem hinweg Weihnachtslieder gehört, aber immer noch - keine Weihnachtsstimmung..

Der 25. Weihnachten hier. Die Geschäfte haben geschlossen, die Straßen wie leergefegt, und im Hinterkopf das bevorstehende Weihnachtsessen. Weihnachtsstimmung?
Vorm Essen der Versuch Glühwein mit aufgewärmten Goon und Zimt zu machen..
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..naja.. Und dann endlich das Essen und "Bescherung" mit Tischdecke und Weihnachtslieder.
Nicht ganz Weihnachten aber es ist immerhin nicht Ausgefallen :)
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24Dezember
2013

Wieder auf Achse!

Unser Chef war diese Irrigation (Bewässerung) leider sehr unzuverlässig. Er hat nebenbei noch eine Eventfirma und hat sich selber wohl etwas überschätzt.. Bei 2 Stunden Schlaf die er nachts hatte, vergaß er oft wo gerade was auf der Farm gemacht wurde,lies manches doppelt machen und änderte seine Strategie Diversions zu machen fast täglich. (Wenn man Wasser aus gut bewässerten Kanälen in einen trockenen leitet, nennt man das Diversions). Und so kam es, dass er einen der guten Arbeiter gefeuert hat, weil er selber nicht mehr wusste wie er es uns gezeigt hat, denn manchmal meinte er wir dürfen andere Kanäle blockieren, damit das Wasser stärker in den schwachen Kanal fließt. Da ich zu der Zeit keine Handysim und kein Geld in der Tasche hatte, dachte ich mit ich hau mit den anderen Jungs ab und ergatter den Sitzplatz im Bus von dem, der zuvor rausgeschmissen wurde, bevor ich wie er mitten im Nirgendwo ende... Außerdem wollte ich mit so nem verpeilten Chef nicht Weihnachten und Silvester verbringen. Und da ist es wieder, das absolute Reisegefühl, der Kick, die Ungewissheit was als nächstes geschieht und wo es hingeht und ob ich überhaupt noch Unterkunft für die Feiertage finde. Doch zunächst möchte ich von meiner Nachtschicht berichten. Ich hatte also Nachtschicht. Zusammen mit James und Henry aus England. Die Nachtschicht war von 6-18uhr (dieses mal haben wir jeden Tag 12 -14 Stunden gearbeitet). Der Vorteil der Nachtschicht war, dass man Sonnenuntergang,Mondaufgang, Monduntergang und Sonnenaufgang miterleben konnte, jedes mal unbeschreiblich schön! Bei klarem Himmel sieht so viele Sterne und erkennt Sternenbilder, die man in Deutschland nur erahnen kann! Hinzu kommen Sternschnuppen im Minutentakt und rote, blinkende Punkte, die sich als Satelliten entpuppen. Ein weiters Highlight war der Vollmond, der so gell war, dass man einem Schatten vom Mond bekommt! Man läuft also mit seiner Stirnlampe durchs Feld um irgendwo eine Diversion zu machen und sieht kleine funkelnde Diamanten auf dem Boden... Heb bloß nicht die Diamanten auf! Es sind Spinnenaugen, die so reflektieren... Hab ich schon erzählt dass die Viecher gerne mal die Beine hochkrabbeln? Also perfekt für mich .... Ein mal sahen wir etwas weiter weg. Kleine aber klar zu erkennende grüne Augen, die plötzlich wieder verschwanden, wahrscheinlich ein Fuchs, Hase oder auch eine Schlange, die wurden im den hinteren Feld schon öfters gesehen. Doch ein paar Stunden später waren da größere grüne Augen, die auf uns zukamen...wahrscheinlich ein großes Känguru. Wenn man 12 Stunden mit den Jungs auf dem Feld ist, redet man natürlich viel. Es hat sich herausgestellt, dass ich mit James und Henry im gleichen Flieger von Dubai nach Thailand saß und wir zur selben Zeit auf der Füll Moon Party auf koh phanghan waren! Kleine Welt! Sowas stellt man aber immer wieder fest, ich treffe oft Leute die zur selben Zeit irgendwo waren oder man hat den selben Freundeskreis. Jedenfalls der Nachteil der Nachtschicht war, dass man ja tagsüber schläft. Leider ist zur Mittagszeit der Stromgenerator ausgefallen, sodass wir nur ca 4 stunden Schlaf hatten und das nach einer 12 stunden Schicht... Die Schicht wurde dann auf 15-3 Uhr geändert. Es ist nicht nur lange und harte Arbeit, es ist irgendwie auch eine Gehirnwäsche. Man träumt nachts davon zu buddeln und wenn man aufwacht verkrampfen die Finger.. Letzter Arbeitstag, 12 Stunden dry digging, 1 stunde Schlaf, 10 stunden Busfahrt... Einer der Jungs hat mir sein Handy geliehen, damit ich mit ein Hostel suchen kann. Da bin ich wieder, Brisbane!
08Dezember
2013

Die Farm

Um 3uhr morgens wurden wir von unserem Chef abgeholt und ich traf schon mal mein Team. 2 Deutsche und 5 Engländer. Die Jungs haben das schon mal gemacht und hatten 4 Wochen frei.

Die Fahrt dauerte 9 Stunden. Als wir auf das Farmfelände fuhren dauerte is nochmal 30min (mit 80kmh) bis wir am Camp ankamen. Unser "Camp" sind ein paar Hütten.  Unser Schlafhaus,das  Haus mit Küche und TV und das Schlafhaus des anderen Teams ( wir hatten Feld 1-7, die 7 bis 14 -> dazu später mehr)

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Kaum angekommen, gegen Mittag, gings auch schon los mit der arbeit, für ca 6 Stunden, dann ging nämlich die Schicht für die Nachtschichtjungs los. (6-18,18-6)
Kurz gegessen und erschöpft ins Bett gefallen. Ich habe nämlich am Abend vorher von 16 - 1 Uhr für ein Hotel/Bar Gläser eingesammelt (9 Stunden - 180 Dollar)

Mein Tagesablauf die nächsten Tage war eigentlich immer der gleiche.  5uhr aufstehen, frühstücken und sandwiches vorbereiten. 6 uhr raus aufs Feld. 18 uhr (manchmal auf später) wieder zurück, Abendessen, manchmal nen Film angefangen und schlafen!

Die Dimension der Farm:

96.000 Hektar.
440.000 Megaliter (Damm)
1 Feld ca 1.2 km lang , 2.3 km breit

Wie gesagt wir kümmern uns um die ersten 7 Felder.
Man fährt vom Camp (nah an Feld 1) bis Feld 7 mit 80 kmh eine gute viertel Stunde.
Das andere Team fährt also noch was länger.  Dann gibt es wohl noch ein Team dass sich um die Felder 14-20 kümmert und das ist nur 1/3 der Farm!!

Was mach ich da überhaupt?

Die Baumwollpflanze braucht Wasser und wir sorgen dafür, dass sie dieses auch bekommt.  Am einen Ende des Feldes befindet sich ein "kleiner"  Damm in dem sind Hebel mit denen Schleusen geöffnet und geschlossen werden können.
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Wir öffnen diese Schleusen das Wasser einer Schleusen geht in ein Bay. Ein Bay hat ca 32 Kanäle.  Ein Feld hat 100-105 Bays...
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Neben dem öffnen der Schleusen müssen wir auch dafür sorgen dass jeder Kanal Wasser hat. Deshalb laufen wir immer mit ner Schaufel rum.  Das Wasser läuft 12 Stunden pro Bay (wir öffnen nicht alle gleichzeitig)
Nach ein paar Stunden kann man sehen in welchem Kanal das Wasser fließt und in welchem nicht.  Wir müssen dann die Mündung öffnen oder Blockaden entfernen, manchmal ist das Matsch und Stöcke, manchmal aber auch ein totes Emu oder Kangoroo, die letzte Woche vom Farmer erschossen wurden....

Hinzu kommen natürlich noch ganz viele andere Aufgaben aber das war jetzt mal die grobe Erläuterung, damit ihr ein Bild davon bekommt, was ich so mache.

Und es hört sich viel einfacher an als es tatsächlich ist!!!
In den nächsten Wochen erwarten wir eine Durchschnittstemperatur von 47 Grad...
Deshalb muss auch öfter bewässert werden und die Pausen werden kürzer. Das heißt ich werde erstmal nicht zu erreichen sein..(Ich ziehe das vielleicht bis Ende Januar durch, damit ich was Geld zum reisen habe, ich habe hier nämlich noch einiges vor!)

Achja, was auf dem Feld uuuunglaublich nervt sind die Fliegen! , die schlimmsten Tiere Australiens...
Sobald die Sonne aufgeht hast Du hunderte (ernsthaft! ) auf Dir.
Mam fühlt sich wie eine Kuh weil die Fliegen in Auge Nase Mund und Ohr gehen, kein Erbarmen. ..
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Das Essen ist top und umsonst sowie die Unterkunft, der Transport und die Jungs sind auch klasse. Das macht die Arbeit um einiges erträglicher.
Also eigentlich der perfekte Job. Gutes Geld und keine Nebenkosten.
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Deshalb überlege ich hakt das länger zu machen um dann die restliche Zeit nur noch zu reisen.

In ein paar Tagen gehts wieder los. Und da ich nicht weiß ob und wie lange wir frei bekommen lohnt es sich nicht mein Handy mit Credit aufzuladen. Bin also erstmal nicht zu erreichen ;-D
Erinnert mich an "into the wild"...

Könnt ja mal versuchen mich die nächsten Tage bei Skype zu erreichrn (Kickyou44) aber denkt bitte an die Zeitverschiebung.

Also bis in... ein Paar Wochen. Eventuell schon mal Frohe Weihnachten und nen guten Rutsch!
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